Malaysia

Mit dem Bus geht es für uns weiter von Singapur nach Malaysia, wo wir unseren ersten Stopp in Malakka haben. Nach unserem Besuch in Singapur sind wir davon ausgegangen, dass wir in Malaysia wieder in einem ärmeren, weniger entwickelten Land unterwegs sind. Umso erstaunter sind wir, als wir die gut ausgebauten Straßen und die wahnsinnig hohen Wolkenkratzer entdecken.

Malakka (30. Mai – 01. Juni)

In Malakka bleiben wir nur zwei Tage, da wir hier lediglich einen Zwischenstopp machen, um die Fahrt bis nach Kuala Lumpur zu verkürzen. Wir schlendern an der schönen Promenade am Fluss entlang und besuchen die historische Altstadt. Malakka kommt uns, insbesondere im Vergleich zu Indonesien, unglaublich sauber vor.

Kuala Lumpur (01. Juni – 09. Juni)

Von Malakka aus geht es für uns weiter nach Kuala Lumpur, wo wir eine Woche in einem richtig coolen AirBnB im 19ten Stock verbringen. Der Wohnkomplex verfügt insgesamt über 38 Stockwerke mit Infinity-Pool, einem Skygarden, mehreren Gärten auf verschiedenen Stockwerken, einem Co-Working-Space und einem Fitness-Studio. Eigentlich könnten wir die gesamte Woche nur in dem Gebäude verbringen.

Im Rahmen einer Stadtführung erkunden wir das super moderne Kuala Lumpur, in dem sich das zweithöchste Gebäude und die höchsten Zwillingstürme der Welt befinden. Wie schon in Singapur besuchen wir Little India und China Town, die Essensmärkte sind aber auch hier leider sehr fleischlastig und wir müssen ein wenig schauen, was wir wo essen können. Wir besuchen das hippe Kulturzentrum RexKL, das über eine vierstöckige, verwinkelte, komplett englischsprachige Buchhandlung verfügt, gehen ins Kino (Guardians of the Galaxy), kühlen uns in Shopping-Malls ab und machen ganz alltägliche Dinge wie zum Friseur gehen und kaufen das erste Mal in unserem Leben in einem Unverpackt-Laden ein.

Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten mit dem zwar gut ausgebauten, aber doch sehr verwirrenden öffentlichen Nahverkehr geht es für uns mit dem Zug zu den Batu Caves, einer etwa eine Stunde außerhalb von Kuala Lumpur gelegenen Tempelanlage. Die im Felsen befindlichen Tempel sind super beeindruckend, allerdings wimmelt es hier nur so vor Affen und wir halten vorsichtshalber all unsere Wertsachen gut fest.

Unser Highlight in Kuala Lumpur ist ein „Dining in the Dark“- wir essen komplett im Dunkeln. Zunächst werden wir von unserem blinden Kellner an unseren Tisch geführt und können daraufhin nur erahnen, was wir eigentlich essen. Nach ca. 90 Minuten in pechschwarzer Dunkelheit, werden wir wieder herausgeführt und können uns, nachdem sich unsere Augen langsam an die Helligkeit gewöhnen, anschauen, was wir eigentlich gegessen haben. Dabei stellen wir fest, dass wir mit unseren Vermutungen teilweise ganz schön daneben lagen :D.

Fazit

Wir haben Malayisa total unterschätzt. MIt dem Besuch von Malakka und Kuala Lumpur haben wir zwar nur einen kleinen Eindruck von Malayisa erhalten können, der war dafür allerdings umso einprägsamer. Wir sind ganz begeistert von der Moderne Malaysias.

Super gerne hätten wir auch noch den Borneo- Nationalpark besucht, haben uns allerdings dagegen entschieden, da dieser nur per Flugzeug erreichbar ist, was zwei weitere Flüge, die auch in die falsche Richtung gegangen wären, bedeutet hätte. Wir trösten uns allerdings mit dem Gedanken, dass wir auch so wirklich viele Affen gesehen haben (auch wenn es keine Urang Utans waren) und unser nächstes Ziel Sri Lanka über eine wahnsinnige Artenvielfalt verfügen soll.